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Klima-Aktionswoche

Auch wir waren in den letzten Tagen bei Aktionen rund um den globalen Klimastreik von Fridays for Future und den Aktionen von Ende Gelände dabei, die wir euch hier kurz vorstellen möchten.

In München musste die Demonstration leider aufgrund der steigenden Infektionszahlen kurzfristig abgesagt werden. Sicherheit geht vor. Stattdessen wurde im kleinen Rahmen und reichlich Abstand ein symbolischer Schriftzug auf der Theresienwiese mit Hilfe von 500 Freiwilligen geschaffen. #KeinGradWeiter

Quelle: Fridays for Future München

In Hamburg hingegen konnte die Demonstration mit einem durchdachten Hygienekonzept und rund 16.000 Teilnehmer*innen durchgeführt werden. Das dem so war, ist nicht ganz selbstverständlich, denn die Hamburger Sozialbehörde versuchte am Tag vor der Veranstaltung die Kapazitäten plötzlich auf 2000 Leute zu beschränken und brachte somit die Demonstration in Gefahr. Doch das Gericht gab schlussendlich den Veranstalter*innen recht und so kam es zu einer friedlichen Demonstration und Kundgebung.

Doch wie können wir in Zeiten der Pandemie eine große und sichere Demonstration veranstalten? Als Ordner*innen vor Ort konnten wir uns selbst einen Eindruck zum Hygienekonzept schaffen und mithelfen, es erfolgreich in die Tat umzusetzen.

Uns bleibt nur positives zu berichten: alle Teilnehmer*innen trugen anstandslos und durchgängig ihren Mund-Nasen-Schutz und hielten sich auch ohne ständiger Erinnerungen an den Hygieneabstand. In Blöcken von maximal 250 Personen ging es durch die Stadt, jeweils abgetrennt durch Sperrbänder und beaufsichtigt von Ordner*innen. Auch innerhalb der Blöcke galt selbstverständlich der Hygieneabstand.

Zu guter Letzt befanden wir uns bei den Aktionstagen von Ende Gelände. Aufgrund der Pandemie wurde im Vergleich zu vorherigen Aktionstagen auf mehr Anlaufstellen und viele kleine Finger gesetzt. Mit Hilfe von über 3.000 Aktivist*innen wurde erfolgreich Kohle- und Gasinfrastruktur im Rheinland blockiert. Darüber hinaus begab sich Ende Gelände anschließend in den Dannenröder Forst, um dessen Rodung zu verhindern.

Ein Rückblick von Kevin vom Klima Café.

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